© Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert 2017 Fachthemen Unter der Rubrik "Fachthemen" finden Sie zahlreiche Beiträge zu unterschiedlichen Themen des konstruktiven Ingenieurbaus: Erläuterungen und Ergänzungen zu den Bemessungstafeln Die Bemessungstafeln zur neuen DIN 1045(07/01) sollen den in der Praxis tätigen Ingenieur bei der täglichen Arbeit unterstützen sowie das zeitraubende Aufsuchen der wesentlichen Bemessungs- und Konstruktionshilfen ersparen. Die Tafeln beschränken sich hierbei auf den in der Praxis überwiegend eingesetzten Normalbeton der Festigkeitsklassen C12/15 bis C50/60. Im folgenden Beitrag werden Erläuterungen zu einzelnen Abschnitten der Tafeln gegeben und einige zusätzliche Hilfsmittel beigefügt, die aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden konnten. Sie können diesen Beitrag als PDF-Dokument hier Erläuterungen zu den Bemessungstafeln.pdf Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Kontrolle EDV-gestützter Berechnungen Dem Tragwerksplaner eröffnen die neuen Normengenerationen und die zahlreichen auf dem Markt erhältlichen Software-Programme neue Möglichkeiten für den Entwurf und die Berechnung innovativer Bauwerke. Die Umstellung des globalen Sicherheitskonzeptes auf ein Teilsicherheitskonzept führt zu einem deutlich größeren Aufwand für die Ermittlung der maßgebenden Bemessungsschnittgrößen. Der Tragwerksplaner ist heute mehr denn je in der täglichen Arbeit auf den Einsatz von Softwareprogrammen angewiesen. Bei diesen oftmals komplexen Programmen besteht jedoch die Gefahr, dass der Praktiker leicht den Überblick verliert und den Ergebnissen der EDV blind vertraut. Ein sehr großer Bedarf an einfachen Kontrollmöglichkeiten der oftmals seitenlangen Ergebnisausdrucke (Zahlenkolonnen) ist die Folge. Besonders durch den Wegfall des 4-Augenprinzips in einigen Bereichen kann es bei „blinder“ EDV- Gläubigkeit zu gefährlichen Situationen kommen. Im folgenden Beitrag werden einige Möglichkeiten zur einfachen Kontrolle EDV gestützter Berechnungen zusammengestellt. Hierbei soll der Schwerpunkt auf der Last-, Schnittgrößen und Verformungskontrolle liegen. Sie können diesen Beitrag als PDF-Dokument hier  Kontrolle von EDV-Berechnungen.pdf Nachweise des konstruktiven Brandschutzes für Stahlbetonbauteile Seit 1. Januar 2005 ist in Deutschland die neue DIN 1045-1 (07/01) die verbindliche Norm für die Bemessung und Konstruktion von Tragwerken aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton. Diese neue Normengeneration hat die bisher gültige DIN 1045 (07/88) bzw. DIN 4227 (7/88) abgelöst. Der Nachweis des konstruktiven Brandschutzes wurde bisher gemäß DIN 4102-4 geführt, deren Regeln auf dem globalen Sicherheitskonzept der DIN 1045 (07/88) basieren. Aufgrund des neuen Sicherheitskonzeptes (Teilsicherheitskonzept) der DIN 1045 (07/01) können die Regelungen in DIN 4102-4 nicht unverändert angewandt werden. Dem in der Praxis tätigen Ingenieur stehen heute zwei unterschiedliche Möglichkeiten für den Nachweis des konstruktiven Brandschutzes zur Verfügung. Der Nachweis kann in Anlehnung an DIN V ENV 1992-1-2 in Verbindung mit einer Richtlinie vom DIBt bzw. mit Hilfe der Anwendungsnorm DIN 4102- 22 in Verbindung mit DIN 4102-4 erfolgen. Im Beitrag werden beide Verfahren vorgestellt und deren Anwendung anhand einiger Bemessungsbeispiele verdeutlicht. Sie können diesen Beitrag als PDF-Dokument hier Brandschutzbemessung Stahlbetonbauteile.pdf Dauerhafte Beton-, Stahlbeton- und Spannbetonbauwerke Wichtige Neuerungen in DIN 1045 (07/2001) und DIN EN 206-1 In der Vergangenheit konnten an zahlreichen Beton-, Stahlbeton- und Spannbetontragwerken zum Teil erhebliche Schäden aufgrund von zu geringer Betondeckung, falscher Betonzusammensetzung oder fehlender Nachbehandlung feststellt werden. Mit der nun vorliegenden neuen Normengeneration für Betonbauwerke (DIN 1045, Teile 1- 4 und DIN EN 206-1 [1] – [4]) wird den Nachweisen in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit und den Anforderungen an die Dauerhaftigkeit von Tragwerken deutlich größere Bedeutung eingeräumt. Im folgenden Beitrag werden die wichtigen Neuerungen in DIN 1045 (07/2001) und DIN EN 206-1 ausführlich erläutert. Sie können den ganzen Beitrag hier Dauerhaftigkeit.pdf Hinweise zur sinnvollen Abschätzung der Durchbiegung von Stahlbetontragwerken Die in diesem Beitrag zusammengestellten erweiterten Biegeschlankheitskriterien bzw. Erhöhungsfaktoren für die Abschätzung der Langzeitverformungen sollen dem in der Praxis tätigen Ingenieur eine Hilfe für die Vordimensionierung von Stahlbetonbauteilen sein. Wird im Rahmen der Tragwerksplanung eine „genaue“ Durchbiegungsberechnung durchgeführt, so handelt es sich jedoch auch hier nur um eine Abschätzung, da zahlreiche Parameter sehr starken Schwankungen unterworfen sind. Hierzu zählen z. B. die tatsächliche Zugfestigkeit des Betons oder die nicht exakte Berücksichtigung der Lagerungs- und Randbedingungen. Sie können den ganzen Beitrag hier Durchbiegung.pdf Rissbreitenbeschränkung von Stahlbetonbauteilen In Betontragwerken ist bei einer Zug -, Biege-, Querkraft- oder Torsionsbeanspruchung aus direkten äußeren Einwirkungen (Lasten) oder indirekten Einwirkungen (Zwang) aufgrund der geringen Betonzugfestigkeit eine Rissbildung nahezu unvermeidbar. Aus diesem Grund muss die Rissbreite so begrenzt werden, dass die ordnungsgemäße Nutzung des Tragwerks gewährleistet ist, - die Bewehrung für eine ausreichende Dauerhaftigkeit des Tragwerks geschützt wird und - deutlich sichtbare Risse vermieden werden (Ästhetik). Sie können den ganzen Beitrag hier  Rissbreitenbeschränkung von Stahlbetonbauteilen.pdf